Freitag, 23. Januar 2009

42./Sternenflüstern / 43 AAA

42.1. Du hast mir mal erzählt
dass es in Sibirien manchmal so kalt wird, dass der Atem gefriert. Wenn man spricht gefrieren die Worte und fallen als Sterne zu Boden. Diese Nacht ist so klar und kalt, eine richtige sibirische Kälte. Sternenflüsternacht. Sonst ist die Kälte in Berlin anders. Nassgraukalt. Aber heute Nacht werde ich dir ein paar Sterne flüstern. Meine Sternenwahrheitsworte!

42.2 Soviele Fliegen mit einer Klappe.Treya, Mipham, leere Sätze.Auch Lehren durch Präsenz aber anders.Lehren durch Sterben.

42.3 Ich bin so glücklich. Anruf von Ole. Habe seine Handynummer. Anruf jederzeit. Fühle mich geehrt. Machs gut mein Mädchen. Sieht meine Entwicklung. Vor ein paar Jahren hat er nicht so mit mir geredet.Schiebs einfach weg betrifft dich nicht.

42.4 Beispiel geben.Verantwortung gegenüber Assistenten.Neue Wege für ad.Satz von Dr.Anwar in "Halt auf freier Strecke".

42.5  Vielleichts gehts auch in diese Richtung: Assistentin sagt mir wie sehr ich den Assistentinnen geholfen hätte sich mit dem Thema sterben zu befassen. Auch für sich selber. Das könnte ja fast ein Abschied sein.

42.5b Paliativmedizin und Buddhismus 
Die letzte Lebensphase nutzen für andere. Die wichtigste Phase im Leben. In Ruhe und Frieden gehen. Die Verantwortung zum Bekanntmachen von Paliativmedizin. In seinem Umkreis durchsetzen, z.B. bei ad.  

42.6 Dearest Piri,
You will be reborn as a wise and beautiful princess and thank you for doing the book, making a triumph out of that  will help a lot of  people.

You have my  strongest  and best  wishes.
Your Ole

42.7
Da scheinst du dich wohl auf eine weise, wunderschöne und befreite Prinzessin freuen zu können. Dennis.-
Scheint sich ja alles irgendwie schon gelohnt zu haben. :-)

42.8
??? Umsetzen


 -->
An American couple had given birth to a little girl a few years before. When she turned two years of age, her parents decided that they wanted to take her with them on a trip to Thailand to see Southeast Asia, especially the great Thai Buddhist temples.
Once they had toured Thailand and other parts of Southeast Asia, they decided to go to Sikkim to see their teacher, the Karmapa. They had been at Rumtek, the monastery of the Karmapa, just one night when, during the night, their daughter died.
This was clearly not a case of SIDS as SIDS is medically considered to occur only to children less than one year of age. Totally beside themselves with grief they went to the Karmapa to ask him what had gone wrong.
The Karmapa looked at them and smiled. He told them that nothing had gone wrong. Still they wanted a reason. And so he gave them one. His Holiness had known their daughter in her previous life. She had been a very famous religious adept, a yogini. When she was dying, she apparently told His Holiness that in her next life all she wanted to do was see a few of the great temples of Thailand and that would be enough. In this lifetime, her parents fulfilled her request. And she could then leave.

Diese Geschichte begleitet mich seit ich buddhistisch denken kann. Sie stammt aus dem Buch Rebirth Into Pure Land von Robert Sachs. In all diesen Jahren, Denis, habe ich mir oft überlegt, was mein Tempelbesuchen ist. Was ist der Grund für mein Hiersein? Was hält mich noch in diesem Albtraum? Irgendein Grund muss es doch haben, dass mich die Buddhas noch nicht aussteigen lassen. Was ist der Grund für dieses Lehrgeschichtleben aus dem Lehrbuch? Es hängt mit dem Buch zusammen, Denis. Mein Tempelbesuch ist, dieses Buch zu schreiben. Vielleicht hab ich einmal versprochen, dieses Buch zu schreiben. Das muss sich erst dem Ende nähern, bevor ich ein Ende finde. Gerade merke ich, wie doppeldeutig dieses Ende für mich ist. Das ist doppeldeutig. Das Buch war ja auch immer ein Teil meines Heilwerdens. In ein paar Jahren am Ende das Ende der Illusion. Ist das dann der Anfang oder das Ende. Vielleicht ist dann der Albtraum kein Albtraum mehr. Vielleicht ist das Ende der Egoillusion nicht gleichbedeutend mit dem physischen Tod. -

Que seras seras, what will be will be.



(Achtung! Vielleicht doch die Version von Ole benutzen. Siehe Entwürfe.)

:) 42.9 
Epilog: Meditationskiste - der Mönch im Pflegebett
Switch perspective! Zurück zum Start. Die restliche Zeit füllen. Damit fängt wie immer alles an. ablake staoh! Andere Leute zahlen Geld für diese Chance.

Im klaren Geist verweilen. Reines Bewusstsein. 24 h lang. Dann ist da kein Raum mehr für Ängste oder Langeweile. Ich konzentriere mich auf das klare Licht, das ich bin. Und bin trotzdem präsent. Aber verfolge die Gedanken oder Geräusche nicht. Keine Vergangenheit und keine Zukunft. Nur klares Licht. Nur jetzt -
I observe my condition - Zeit den Geist zu trainieren. Das ist meine Bedingung. Das ist mein Zustand.

42.10 
"I am not afraid of dying, I am afraid of living." (Yisai Norbu )
Der muss seine Flügel noch spreizen. Aber im nächsten Leben wird er Lehrer Nr. 3. Ich habe ihn immerhin noch kennen gelernt.

42.11
An schlechten Tagen Angst vor dem Schlaganfall. Der Schmetterlingszustand. Du Schmetterlinge und Taucherglocke, Dennis. Kann man so eine Situation überleben? - Das wäre ja furchtbar. Das macht mir große Angst. Habe ein hohes Schlaganfallrisiko.

Ein Weg, den Schmetterlingzustand zu überleben! Unglaublich aber wahr. Ich kann mich meiner Urangst stellen. Die Schmetterlinge sogar lachen hören. Die Zeit nutzen. Ein Geschenk. Zeit zum üben. Zu lernen zu üben. Zu wissen, dass es das ist, was einem gefehlt hat. Dann stirbt man in Frieden.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Novalis

42.12 Persönlicher Triumph

Ich habe Frieda geknackt. Ohne Buddhismus wäre das nicht möglich gewesen. Das Buch ist auch ein ganz persönlicher Triumph. Es hat mir geholfen, meine Geschichte zu verstehen und vermutlich hat es mir geholfen, die restlichen Gleise zu stellen.

Ole hat das von Anfang an gewusst. Er mich zum Buch ermuntert, auch weil er wusste, dass es auf einer ganz persönlichen Ebene hilfreich für mich ist. Ich hoffe, das Hilfreich-Sein für andere war nicht nur ein Köder.

42.13 Dupsing Rinpoche
Dupsing Rinpoche kommt, der ist mir nie unter gekommen. Ich kann ihn nicht recht einordnen. Er scheint in der Katyü Hierarchie nicht unbedeutend zu sein. Rote Roben.Ich fühle mich sehr wohl! Will ihm von Geist zu Geist begegnen. In Augenhöhe. Nicht als kleiner dummer Schüler.

Torsten muß übersetzen  das gibt mir Zeit. Ich kann üben doppelgleisig zu fahren. Höre ihm zu und bin trotzdem Präsent und ganz bewußtes Bewußtsein. Geht zum ersten Mal so leicht. Macht großen Spaß. Geht so leicht wie nie. Ich profitiere von seiner Klarheit. Das soll das Ergebnis sein des Semzins UNTERSCHEIDUNG VON GEIST UND NATUR DES GEISTES.

Dupsing bestärkt mich darin meine editation weiter zu machen. Besonders die Meditation die Ole mir gegeben hat finde ich sehr gut und wichtig. Aber auch das formlose Verweilen finde ich sehr sinnvoll.Es ist nur wichtig die Anwesenheit der BVuddhas zu fühlen.

Zum Schluß sagt er mir noch. Es sei ihm ein großes Anliegen, mir zu sagen dass meine jetzige Schwierigkeit eine Reinigung ist. Ein Resultat aus den letzten Leben. Im nächsten Leben kann ich dann vielen anderen helfen.

Ich habe bestimmt ziemlich dumm gekuckt das ist aber buddhistisches einmaleins. So viel muß er doch eigentlich bei unserem Gespräch verstanden haben.

Inzwischen sehe ich das als Hinweis. Für mich in meiner Situation jetzt bedeuten diese Worte:
Große Geduld haben mit dieser Phase in der ich meinen Körper am liebsten verlassen würde. Ich soll lernen den Buddhas zu vertrauen. Sie werden schon wissen, wann die Zeit gekommen ist, die Reinigung abzuschließen.

Wenn ich im nächsten Leben Lehrer werden will, kann ich alle Erfahrungen nutzen und muß jede Erfahrung gemacht haben. Das hat mir auch schon Ole gesagt. Das hab ich auch schon von Khyentse Yeshe gehört.

copyright*piri schmidt

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43 AAA  

43.1  Dupsing begegnen

Neben Linie von Kharmakaju Oberhaupt immer abwechselnd. sowie Kharmapa/Sharbaba. Sehr jung. Harvard Student. christliche Theologie.

43.2. Wie soll ich ihm begegnen? Ich will ihn nichts fragen!  Nur Präsenz genießen! Macht man mit ihm Smalltalk?  Fühle mich hilflos. WSie ein Kleinkind,
43.3 Alexandra fragen. Seit Jahren keinen Kontakt. Erstmal update.
- Keine Mantras
Hat schon zuviel davon. Begegne ihm nicht als Schüler. sei einfach present von Geist zu Geist. Ich bin ebenbürtig. Gute Atmosphäre.
43.4. Gute Gesprächsatmosphäre
43.5 Abschlußworte
Will mir noch unbedingt sagen: Kharma. Reinigung. Im nächsten Leben kann ich bestimmt vielen helfen.. Das ist für Anfänger. Hat er nicht gemerkt, dass ich da schon bin? Er legt nochmal Betonung.drauf.
43.6.  Wieder Kontakt zu Alex. komt gleichzeitig mit Info im Norbunet. Norbu kommt zum Retreat nach Berlin im August.
43.7. Seit 25. Jahren. Abschied. Vorfreude fürs nächste Leben tanken.
43.8. Schwierigkeiten bei Yenam Meditation. Ins Herzen des roten Buddhas. Genau mein Bild. Meditation genau richtig für mich. Öpakme Mantra genau richtig für mich. Schön kurz. Keine Probleme mich zu konzentrieren und mich zu erinnern. Im Herz kann ich formlos sein. Problem: Bin zu sehr in Bildern gebunden. Wenn ich aus der Präsenz im Herzen rauskomme bin ich enttäuscht.Ich lebe immer noch. Warunm haben die Buddhas kein Einsehen. Drehe mich nur um mich.
43.9. Letztes Jahr um diese Zeit war ich sicher, dass ich 50 nicht erreiche. Inzwischen muß ich damit rechnen dass ich noch Jahre so weiterlebe. Ist so öde. Kann nur noch Fernsehen. Wenn ich die Zeit wenigstens züm üben nutzen könnte . Aber kein Phowa. Auf regelmäßige Jenam Meditation keine Lust. Ist mir zu sehr gebunden an die Frage warum es nicht klappt. Es könnte so schön sein.
43.10 Das Retreat ist da schaffe die Wege zum Hotel. Toller Schichtplan. Dreamteam. Das drumherum läuft bestens.
43.11 Privataudienz
Enntspann ich.Present sein in der eigenen Natur. Gur Joga Erinnerung an A. Keine Mantras nötig . Keine Visualisation nötig. So oft wie möglich wiederholen. Alles integrieren. Nachtpraxis beim Todeszeitpunkt.
43.12 Evolution statt Revolution.
43.12 Übertragung von allem. Mein Retreat. Buch über Semdzins. Bezug nur zu A. Im Hinblick auf den Tod. Als ob für mich gemacht. Kaum Erwähnung von Sekundärpraktiken.
Leerheitsmeditation auf  6A. So viel Inspiration. Jetzt habe ich Programm. Zeit struckturieren. Jetzt kein Problem mehr. Habe alles. Kann jederzeit sterben.

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29.5.14
Nelson Mandela wurde 97. Scheisse! Ich wage dicke Decken nicht. Doch 47 Jahre diese Leere.

43.13
Dieses ständige Kreisen um mich selbst. Ich würde so gerne Lehrerin sein. Warum sterbe ich nicht? Die Sache mit dem Karma ich weiß.

43.14
Solange mein Körper noch Werkzeug sein kann werde ich nicht sterben.

43.15
Nicht mehr lesen können - die Augen sind zu schlecht.
Keine Musik mehr hören können. Das Gehör ist zu schlecht.

Schaffe nur noch niveaulose Ami-TV-Sendungen. Kann ja jederzeit einsteigen und wieder aussteigen. Der Ton muss laufen dazu. Kann jederzeit unterbrochen werden. Endlich wie im Cafe.  Kann jederzeit unterbrochen werden. Und wieder aufgenommen werden.

43.16
Wenn ich etwas lese, dann sind das Schlüsselsätze. Die schliessen die Kreise.

43.17
Wichtig ist die Selbstbeobachtung! Das geht auch jetzt noch. Sich selbst bewusst werden.

43.18
Der kaputte Körper ist noch zu etwas nütze. Die AS geben mir immer wieder Feedback, dass sie an meinem Beispiel lernen können. Gerade dieser Körper dient als Beispiel beim Sterben.

43.19
 Das Wesen an meinem Beispiel lernen können habe ich mir doch immer gewünscht. Und gerade durch mein Sterben könnnen die anscheinend lernen. Das sollte mich doch aussöhnen von dieser Situation.

43.20
Die weiße Tara wird immer wichtiger. Mit Hannah ins A.

43.21
So ist das, Dennis! Jeder Köper kann ein Werkzeug sein :-)
Auch ein kaputter Körper kann ein Werkzeug sein... :-)
Auch ein sterbender Körper kann ein Werkzeug sein.

Nichts im Leben ist wichtiger als diese letzte Lebensphase. Grenzenlose Freude! Grenzenlose Freiheit! So ein kostbares Geschenk! Das Sterben als Möglichkeit Verantwortung zu zeigen! Mit dem eigenen Leben ein Beispiel geben!

Doppelgleisig fahren und AUF OFFENER STRECKE HALTEN können, kennst du den Film, Dennis? Alles nur das freie Spiel des Geistes. Eine Illusion! Spielt für eine meiner im Geist herum. Und verschwindet dann auch wieder im Geist - hat sich selbst befreit!

43.22
Meinen Körper werde ich erst verlassen, wenn er zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Auch Hannah wollte zu erst den Körper nicht loslassen. Damit wollte sie etwas zeigen, natürlich war sie viel zu verwirklicht um am Körper anzuhaften. Sie ging erst als sie nach vielen Malen der Wiederbelebung nicht mal damit mehr etwas zeigen konnte.

43.23
So starb Treya Tara. So starb Hannah. - Sie starb geheilt. So habe ich ja meinen Weg begonnen, denn ich wollte in der Lage sein zu sterben, wie Treya Tara gestorben ist. Ich will zeigen und Beispiel geben, dass es möglich ist gesund mit einem kaputten Körper zu sterben.

Kaputte Körper haben nichts mit der Gesundheit im Geiste zu tun. Doppelgleisig fahren.

In Lachen ausbrechen.

43.24
Der größte aller Kreise schließt sich! Gestern hat mir A. erzählt, dass viele meiner Assistetinnen sich wundern und beeindruckt sind wie oft ich über meine Situation trotzdem lachen kann. Ist das nicht toll, Dennis? Und da frage ich mich, warum ich nicht sterben kann!!!

Ich kriege die Möglichkeit zu sterben wie Treya Tara! Wie Hannah! - Was für ein kostbares Geschenk! Was für eine kostbare Möglichkeit! -

So lange es auch nur eine Assistentin gibt, die auch nur im entferntesten auf so eine Idee kommt, so lange werde ich nicht sterben, Dennis.  (weitere Beispiele. Hospitz-Vorlesungen. Ole-Text lesen. schon Leseoma. Vorbereitung. Annäherung an den eigenen Tod. oder Reklamekarte vom Ole-Vortrag im Krankenhaus.)

43.25
Hannah ging erst als Ole ihr sagte, dass ihr Körper nicht mehr zu gebrauchen ist. Trotzdem bin ich sicher, dass es IHR Entschluss war zu gehen.

Hannah hätte jeder Zeit gehen können.  Sie blieb nicht weil sie nicht gehen KONNTE. Weil sie nicht loslassen konnte. Weil sie den Baum vor lauter Wald nicht mehr sah. Sondern sie WOLLTE bleiben, solange ihr Körper auch nur für einen Menschen hilfreich war.

Und zumindest für mich war sie mit ihren Wiederbelebungen und ihrem Festhalten am kaputten Körper hilfreich. Für sie wäre das genug gewesen.

43.26
Sie war so hilfreich für mich in so vieler Hinsicht.

43.27
Geist spielt im Raum. Die Illusion zeigt sich in allen möglichen denkbaren Formen. Nur weil sie es kann. Leerheit ist Form.
Form ist Leerheit. Alle Form ist frei von inneren Existenzen. Aber genauso gut könnte man in Lachen ausbrechen.

EEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
44 Die Dakini auf dem Fensterbrett

44.1 Mein Geist wird immer klarer, ich werde immer gesunder - während mein Körper immer angestrengter wird. Ich rutsche von körperlicher Katastrophe in körperliche Katastrophe. 

Aber in allen Katastrophen bin ich beschützt. Darauf kann ich mich verlassen. Ich komme immer mit einem blauen Auge davon. Nur einen Tick weiter und ich könnte bei allen Katastrophen auch sterben.

44.3 Aber ich sterbe nicht. Die Katastrophen lassen mir immer soviel Raum um aus den Katastrophen lernen zu können. 

44.4 Und wenn es nur einen Menschen gibt der an meinem Beispiel lernen kann wie man mit Tod und Sterben umgeht, werde ich nicht sterben. Weil das der Sinn vom Ganzen ist. Weil das der eigentliche Sinne vom Leben ist. Den Meisten wird es nicht klar. Sie vergeuden die wichtigste Zeit im Leben. 

44.5 Hannah - Darma wird immer wichtiger. Und sie ist die weiße Tara. Ich habe sie geliebt von der ersten Sekunde an. Da war totales Vertrauen. Totales Wiedererkennen! Nach Hause kommen! 

44.6 Ich erinnere mich: Wenn Hannah Ole liebt, dann kann er nicht so schlimm sein.

44.7 Gestern. Es gibt eine Dvd. Hannah führt durch das Kopenhagener Zentrum. Das Mutterzentrum. Dort wo alles begang. Sie erklärt ein bisschen. Sie kommt zum "Archiv". Damit meint sie die privaten Räume. Und lacht. Und guckt in die Kamera. Und streichelt die Kameralinse. Sie berührt den, der hinter Linse ist.  Sie berührt mich. Wir haben uns einmal nur angeguckt. Das war in Kassel. Im Jahr 2000. 

44.8 Dieser Sommer war so voll. Der erste Sommer an dem der siebzehnte Karmapa seine Schüler im Westen besuchte. Der Sommer meines zweiten Powas. Der Sommer in dem Dennis starb. Der Sommer in dem ich in Kassel meine Dakini fand. 

44.9 Ich erinnere mich: oben im Shop. Ich liebe den Shop. Kleine Weisheits-Splitter aus dem Raum die sichverdichten und manisetieren.

45 Erster Blick. Welche Figuren haben sie. Da steht sie. Meine wundervolle großartige Dakini. Die Manifestation des klaren Lichts. Sie hat für mich sofort den Bezug zur weißen Tara. Frauenpower. Den Namen "übersetzte" mir Hannah in München. Diese B.Namen gab mir Karmapa in München. 

45.1 Diese Dakini gehört zu mir. Einmalige Figur. So eine ausgearbeitete Form noch nie gesehen im Westen. Sie gehört zu mir. Sie gehört zu mir. Als ich den Preis sehe stockt mir der Atem. Das Geld habe ich nicht. Unerschwinglich für mich. Und tschüss. Leb wohl. Das geht auch nicht. Hin und her. Alle machen mir Mut es trotzdem zu tun. C. und K. auch. Karmapa ist vor Ort. Einmalige Gelegenheit die Figur zu sehen. Hannah ist vor Ort.

45.2 Selbst die Verkäuferinnen lachen. Die Figur ist für dich. Es gibt nur zwei. Die zweite ist schon weg. Eine ist geschmückt. Die zweite ist ungeschmückt. 

45.3 Falls ich eine nehmen würde. Welche von beiden ist noch zu haben? Wie du willst. sagt die Verkäuferin. Das ist aber komisch. Das ist ein Stolperstein. Ich bleibe hängen. Der Käuferin kann das doch nicht egal sein. Doch. Ganz egal. Sagt sie mir. 

45.4 Diese falls-Bedenken sind gefährlich. Einmal gesagte Dinge sind in der Welt. Kennst du die Physiker, Dennis? Dürrenmatt! 

45.5 Nach dem Segen von Lopön Tschechou. Der Unsichtbare Lama. Lehrer von Ole. Kenne alle Geschichten von Ole. Oles Lehrer. Der Segen wie Wasser in Wasser. Lama-Pille. Wow. Kleine Gruppe. Im Haus. Neben dem Shop. Nur für Schwerkranke. Traue mich erst gar nicht hin. A. muss mich treten. 

45.6 Ich tue es jetzt. Dann werde ich eben ein halbes Jahr nur billige Kost von Aldi essen. Sie muss zu mir. Es muss sein.

45.7 Ich kaufe sie. Auf den letzten Drücker. Karmapa soll sie noch segnen. Welche willst du denn nun? Ich will die Geschmückte. Sicher? Nein, nicht sicher.  Vielleicht doch die ungeschmückte. Nein, doch die geschmückte. 

45.8 Die Figur wird zerlegt. Zum Segnen. Die Figur ist schon zerlegt, da wird mir klar, ich will doch die Ungeschmückte. Ich traue mich schon gar nicht mehr in den Shop.  Ich will sie unbedingt. Ich werde es probieren. Ich schicke K.. Das geht schneller. 

45.9 K. kommt wieder. Kein Problem. Der Käuferin ist das egal. 

50 Ab diesem Moment bin ich mir sicher, dass die zweite Käuferin muss Hannah-Tara sein. Das erzähle ich auch K., C., A.. Die belächeln mich sanft. Jaja.

50.1 Also die Ungeschmückte. Mit einem Mal bin ich mir sicher.  Irgendwie entspricht sie mir mehr. Sie ist mein klares Licht. Ich glaube mich zu erinnern. Geschmückte Figuren bedeutet Erleuchtung. Da bin ich noch nicht.

50.2 Die Dakini tanzt!!!

50.3 All die Jahre bin ich mir sicher. Die zweite muss Hannah haben. Ich erzähle das aber nicht mehr. Außer hier im Buch. Aber das schreibe ich ja eigentlich für dich. Das liest ja eh niemand außer dir. 

50.4 Die DVD in Memoria Hannah Nydahl. Die kommt zum Archiv. Der wirklich gute Stoff steht im Archiv.  Hannah zwinkert mit den Augen. Über diese Figuren möchte ich nicht erzählen, sagt Hannah. Aber die Kamera schwenkt im Zimmer rum. Und nur für ganz kurze Zeit sehe ich sie. Meine Dakini. Steht da wie am Fensterbrett. 

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51. Das Ding mit dem grenzenlosem Leben
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52. Die Dinge ändern sich

52.1 Er bleibt mir fremd,
Er bleibt mir fremd, dieser Budda des grenzenlosen Lebens. Ich habe heute versucht, im Meditationsheft irgendeine Eselsbrücke zu finden. Doch da steht nur als Ziel der Medi: Lebenszeitverlängerung!

52.2
Nicht gerade das, wonach ich gesucht habe. Nichts von Qualität statt Quantität...

52.3
In der Zuflucht steht der Wortlaut: Um ein Wesen befreien zu können, ... das kann ich nehmen, das passt für mich.

52.4
Ich muss ihn ja nicht lieben, diesen Budda. Mein Lieblingsbudda wird er nicht. Aber meine ganze Intuition sagt mir, dass er momentan angesagt ist.

52.5.
Hannah hat mir geraten, auf meine Intuition zu hören. (Definition)

52.6
10 Mal sein Mantra jeden Tag. Ich werde einfach ins A gehen. Einfach im klaren Raum verweilen. Wie beim Essen. Ohne Bewertung. Nicht wegschieben. Und nur, weil es nicht gut schmeckt. Oder weil es Fleisch ist.

52.7
Also 10 Mal am Tag dieses Mantra. Aghaha Puja.

52.8
Und so oft wie möglich eine Juwelen-Pille von Anna. Sie hat ja gesagt, dass die auf einer anderen Ebene wirken. Das werde ich jetzt einfach glauben. Sie helfen mir, gesund zu werden. Heil werden auf einer anderen Ebene als körperlich. Ein Heilwerden, das nichts mit einem gesunden Körper zu tun hat.

52.9
Das habe ich immer angestrebt. Jetzt habe ich die Gelegenheit dazu. Kann nicht mehr lesen. Kann nicht mehr gut hören. Weder mit Kopfhörern noch ohne. Dann wird das Dröhnen im Kopf unerträglich laut. Tinitus! Inhaltliches Fernsehgucken ist nicht mehr drin. Und irgendwann hängen einem die US-Krimis zum Halse raus. - Was bleibt? Zeit für A.

52.10
Annas E-Mail zur Definition der Juwelen-Pille. Darauf habe ich doch immer gehofft und vertraut. Warum packt mich denn jetzt das Selbstmitleid??? Ist es denn schon wieder, vielleicht zum letzten Mal, dieses Ego, das sich aufbäumt. Weil es merkt, dass es ihm an den Kragen geht.

52.11
Der letzte große Showdown. Das Finale. Vielleicht war es das dann. Hoffe ich das dann insgeheim. Dann würde ich ja diese Juwelen-Pille nehmen oder dieses Mantra sprechen, ohne dabei die richtige Motivation zu haben. Es wäre nicht reinen Herzens. Was ist denn das jetzt? Suche ich Ausreden.

52.12
Einfach machen. Ohne Ziel. Ohne Bewertung.









1 Kommentar:

Bea Spohn hat gesagt…

Liebe Piri,

ich habe von Dir endlich wieder über Stephan aus dem Zentrum in Schöneberg gehört- wir sind uns in all den Jahren auch ab und zu und immer wieder bei der Meditation und bei Vorträgen und Kursen begegenet.
Deinen Blog lese ich gerade zum ersten Mal- das wollte ich auch schon seit Jahren tun :-)
Wie schön und wirklich frisch und auf vielen Ebenen berührend und inspirierden was du schreibst und beschreibst.
Auch dass du so nahe Lehrer und Lehreriinen hast, die für dich da waren und sind.
Schön dass wir so noch in Kontakt gekommen sind!

Ich drücke Dich,
Bea